Technische Daten:

Typ: kunstflugtauglicher 2-sitziger Militärtrainer mit Einziehfahrwerk,
freitragender Tiefdecker, Spornrad-Konfiguration
Gemischtbauweise: Rumpf und Leitwerk aus Metall, Flügel aus Holz
Spannweite: 11,10 m
Länge: 9,07 m
Höhe: 2,68 m, mit Propeller 3,65 m
Flügelfläche: 17 m2
Leergewicht: 1544 Kg
Max Startgewicht: 1970 kg
Höchstgeschwindigkeit: 178 kn (330 km/h)
Reisegeschwindigkeit: 162 kn (300 km/h)
Max. Sturzgeschwindigkeit: 324 kn (600 km/h)
Max. Steigrate: 1320 ft/min (6,7 m/s)
Reichweite: 302 nm (560 km)
Dienstgipfelhöhe: 23600 ft (7200 m)
Max. Lastvielfache: +5g/-3 g
Kraftstoffverbrauch: 96 – 195 l/h
Ölverbrauch: ca. 3 l/h
Tankvolumen: 220 l

Triebwerk:

Typ: Argus As 410-A2
Luftgekühlter 12 Zylinder in hängende Anordnung mit mechanischem Lader
Hubraum: 12 l
Startleistung: 465 PS bei 3100-1, und Ladedruck 1,4 ata
Dauerleistung: 320 PS bei 2820-1 und Ladedruck 1,15 ata
Trockensumpfschmierung mit 4 Pumpen, Öltank: 17 l

Hobson-Vergaser mit hydraulisch betätigter automatischer Höhen- und Ladedruckregelung
Hydraulische Zündzeitpunktverstellung

Luftschraube:

Argus L-22 Zweiblatt-Holzpropeller mit automatischer
mechanischer Drehzahlregelung (Start- und Reisedrehzahl)
Durchmesser: 2,59m

 

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D-EGAW

Pilatus P2 

Die Pilatus P2-06, Kennung D-EGAW wurde im Dezember 2015 vom Quax-Verein übernommen
Die P2 gehört zu den Pilatus Flugzeugen der ersten Generation und wurde unter Verwendung diverser Baugruppen der Messerschmidt Me 109 E (u.a. Hauptfahrwerk und Steuerungsbeschläge) als Fortgeschrittenentrainer für die Schweizer Fliegertruppe entwickelt.
Entwicklungsbeginn war 1943, Erstflug 27.04.1945
Von 1945 bis 1950 wurden 54 Stück für die Schweizer Luftwaffe gebaut. Die späteren Jahre beim Militär diente sie als Verbindungsflugzeug und zur Zieldarstellung, die letzten Exemplare wurden 1981 ausgemustert. Die P2 wurden gerne zur Darstellung von Weltkrieg 2 Flugzeugen in verschiedenen Filmproduktionen eingesetzt, so z.B. Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989) oder Diên Biên Phú – Symphonie des Untergangs (1992).
Unsere P2 hat die Werknummer 49 und wurde 1949 gebaut., die Bemalung entspricht der des Prototyps.

Im September 2016 wurde die Maschine beim 18. Oldtimer-Fliegertreffen auf der Hahnweide bei Stuttgart ausgestellt.
Ende Oktober 2016 erlitt sie einen technisch bedingten Rollunfall. Sie steht z.Z. in Paderborn-Haxterberg und wird repariert. Die Wiederinbetriebnahme ist bis Ende 2017 vorgesehen, so dass dann der coole Sound eines 12-Zylinders wieder in Paderborn-Lippstadt zu hören sein wird. Wer nicht bis dahin warten kann googelt nach Videos unter “D-EGAW“.