Bücker 131 Jungmann "D-EQXA"

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Am 3.Oktober 1933 gründete Carl Clemens Bücker in Berlin-Johannisthal die Bücker Flugzeugbau GmbH.
Sein Chefkonstrukteur, der Schwede Anders J. Anderson, konstruierte dort die Bü 131 „Jungmann“.
In Deutschland wurden ca. 3000 Jungmänner gebaut, inklusive aller Lizenzbauten weltweit sogar 5000 Stück.

Als Bücker 1936 seine Produktion nach Rangsdorf, südlich Berlin, verlagerte, entstand dort die Ausführung Bü 131B,
bei welcher der 80 PS starke Motor HM60 durch einen Hirth HM 504-A-4 mit 105 PS ersetzt wurde.

Seitdem wurde die Jungmann auch bei der Luftwaffe als Standard-Schulflugzeug für die Anfängerausbildung eingesetzt,
vor allem wegen seinen hervorragenden Kunstflugeigenschaften.

Viele europäische Staaten schlossen sich dem an, unter anderem die Schweiz, Jugoslawien und Ungarn.
Neben der Schweiz (und später auch die Tschechoslowakei) erhielt auch Spanien nach einer Lieferung von über hundert Bü 131 aus Rangsdorf die Lizenzbau-Rechte und stellte über 550 Maschinen bei CASA in Cadix her.

Dieser Typ wurde als CASA 1.131 bezeichnet. Auch unsere Jungmann die 'Gelbe 50'  ist ein solcher Lizenzbau,
und besitzt wie alle dieser Flieger den spanischen Motor ENMA Tigre G-IVA mit 125 PS.

Bei CASA wurde die Jungmann noch bis Mitte der 60er Jahre gebaut

Technische Daten:
Spannweite: 7,40 m
Länge: 6,62 m
Höhe: 2,25 m
Max. Abflugmasse: 670 kg

Triebwerk: ENMA Tigre G-IV A, 125 PS, 4 Zylinder, Reihe, hängend
Reisegeschwindigkeit: 170 km/h
Reichweite: 650 km

D-EQXA:
Baujahr: 1951
Werknummer: 1052

 

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